Pragmatische und erfolgreiche Dekarbonisierung des Straßenverkehrs

Die strategische Rolle nachhaltiger Kraftstoffe einschließlich Biokraftstoffe und technologischer Vielfalt

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OICA

Die globale Herausforderung des Klimawandels erfordert dringendes und koordiniertes Handeln. Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch ein strategisches Ziel, das integrative, wissenschaftlich fundierte Lösungen in allen Sektoren erfordert. Für Automobilhersteller weltweit ist die Dekarbonisierung des Straßenverkehrs ein gemeinsames Ziel, und wir arbeiten kontinuierlich daran, dieses Ziel zu erreichen.

Im November 2022 beschloss die Internationale Organisation der Kraftfahrzeughersteller (OICA) veröffentlichte ein Positionspapier mit dem Titel Kohlenstoffneutralität bis 2050, ein umfassender Rahmen konkreter politischer Empfehlungen zur Unterstützung der Dekarbonisierung des Straßenverkehrs.

Da der OICA Der Rahmen betont die Notwendigkeit von Flexibilität durch vielfältige, technologieoffene Ansätze, um allen Nationen bis 2050 praktische und nachhaltige Wege zur Klimaneutralität zu eröffnen. Die Beschränkung des Übergangs auf eine einzige Lösung birgt das Risiko, regionale Gegebenheiten, Infrastrukturbeschränkungen und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mobilitätssysteme weltweit zu vernachlässigen. Um Klimaneutralität zu erreichen, sind Maßnahmen zur CO₂-Reduzierung erforderlich.2 Die Emissionen von Neufahrzeugen sowie von bereits im Einsatz befindlichen Fahrzeugen müssen reduziert werden. Zu diesem Zweck ist es wichtig, dass Technologien kostengünstig weiterentwickelt und breitflächig eingesetzt werden: für emissionsfreie Fahrzeuge (d. h. batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge). und für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, die nachhaltige Kraftstoffe wie klimaneutrale und erneuerbare Kraftstoffe verwenden.

Im Einklang mit dem internationalen Ministertreffen zu nachhaltigen Kraftstoffen im September 2025 in Japan und der COP30 im November dieses Jahres in Brasilien bekräftigen die unterzeichnenden Automobilverbände die Bedeutung der Nutzung nachhaltiger Kraftstoffe zur Förderung der Dekarbonisierung im Straßenverkehrssektor. Wir hoffen zudem auf einen Ausbau der erschwinglichen und stabilen globalen Versorgung mit diesen Kraftstoffen.

Nachhaltige Kraftstoffe weisen eine hohe Energiedichte auf, eignen sich hervorragend für Energietransport und -speicherung und bieten eine effektive, sofort verfügbare Lösung für Fahrzeuge im Einsatz. In Brasilien werden große Mengen an kostengünstigen Biokraftstoffen geliefert, die sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft vorteilhaft sind und bereits zu einer signifikanten CO₂-Reduzierung geführt haben.2 Emissionsreduzierungen bei gleichzeitig hoher Kosteneffizienz. Im globalen Süden bietet der verstärkte Einsatz nachhaltiger Biokraftstoffe in Verbindung mit einer entsprechenden Agrarpolitik nicht nur eine kostengünstige Möglichkeit zur CO₂-Reduzierung, sondern trägt auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort, zur Stärkung der Wirtschaft und zur Energiesicherheit bei. Wir sind überzeugt, dass es für den Straßenverkehrssektor mit seinem hohen Verbrauchsvolumen entscheidend ist, die Nachfrage nach klimaneutralen Kraftstoffen zu fördern. Dies wird die Energiewirtschaft dazu anregen, ihr Angebot für die gesamte Gesellschaft, einschließlich der Luft- und Seeschifffahrt, auszuweiten.

In Kombination mit fortschrittlichen Antriebstechnologien wie Hybridsystemen und Brennstoffzellen können nachhaltige Kraftstoffe, einschließlich Biokraftstoffe, den Wandel hin zu saubererer Mobilität sowohl im leichten als auch im schweren Nutzfahrzeugbereich beschleunigen. Diese Strategie mit mehreren Lösungsansätzen ist unerlässlich, um den spezifischen Herausforderungen verschiedener Länder zu begegnen und sicherzustellen, dass keine vielversprechende Technologie unberücksichtigt bleibt.

Aus diesen Gründen wird die Automobilindustrie weiterhin vielfältige Anstrengungen unternehmen, darunter die Elektrifizierung und die aktive Einführung von Fahrzeugen, die mit diesen Kraftstoffen kompatibel sind. Von den Regierungen wird daher erwartet, dass sie geeignete politische Maßnahmen und wirtschaftliche Unterstützung für relevante Akteure, einschließlich der Energiewirtschaft, bereitstellen, die auf die spezifischen Gegebenheiten der einzelnen Länder und Regionen zugeschnitten sind.

OICADie Klimaneutralität bis 2050 kann abgerufen werden werden auf dieser Seite erläutert.

Unterstützende Organisationen:

Brasilianischer Verband der Automobilhersteller (ANFAVEA)

Japanischer Automobilherstellerverband (JAMA)

Europäischer Automobilherstellerverband (ACEA)

Italienischer Verband der Automobilindustrie (ANPHIA)

Rumänischer Verband der Automobilhersteller und -importeure (APIA)

Association importateurs suisses d'automobiles (Auto-Suisse)

Belgischer und Luxemburger Auto- und Zweiradverband (FEBIAC)

Koreanischer Automobilherstellerverband (KAMA)

Verband der Automobilindustrie eV (VDA)

HinweisWir begrüßen eine erweiterte Partnerschaft mit gleichgesinnten Branchenverbänden. Bei Interesse verlinken Sie bitte einen oder mehrere der oben unterstrichenen Verbände.

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